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Nach langer Pause bekommt ihr heute meine aktuelle Badezimmerausstattung zu sehen.
Nicht alles hiervon verwende ich jeden Tag, ich würde aber mit all diesen Dingen z.B. auf Reisen gehen. Ich besitze neben all den Gegenständen auch noch einen Fön, Handtücher und Waschlappen. Und solche Dinge wie Parfüm, Nagelschere und Pinzette habe ich jetzt auch nicht aufgeführt.
Glaubt also nicht, dass das auf den Bildern tatsächlich alles ist, was in meinem Bad zu finden ist…

Aber hier kommen jetzt mal die Fotos (selbstverständlich mit Erklärung).

Übersicht:

Meine Badezimmerausstattung – Übersicht

Meine Haarprodukte:

Haarprodukte

Ich besitze für meine Haarpflege eine Bürste aus Holz und einen Kamm aus Kunststoff (der mich seit Jahrzehnten begleitet). Außerdem habe ich einen Rasierhobel mit Klingen. Den habe ich gebraucht bei ebay Kleinanzeigen erworben und er tut gute Dienste! Mein aktuelles Shampoo in der kleinen Schale ist von Lush und heißt „Honey I washed my hair“. 

Meine Zahnpflege:

Zahnpflege

An meine Zähne dürfen relativ viele Produkte. Ich versuche meine Beißerchen so gut es geht zu pflegen, da ich immer wieder mit Zahnproblemen zu kämpfen habe und daher alles tun will, dass sich das in Grenzen hält. Ich benutze die meiste Zeit über eine Zahnpasta aus der Tube. Außerdem putze ich meine Zähne mit meiner Zahnbürste aus Bambus von Sidco. Einmal täglich verwende ich Interdentalsticks (ganz rechts) von Solo Med. Die habe ich vom Zahnarzt meines Vertrauens empfohlen bekommen und ich bin zufrieden. Problematisch an denen ist, dass es sie nur in der Apotheke oder online gibt und dass jedes dieser Bürstchen einzeln verpackt ist! Das stört mich ziemlich. Aber eine brauchbare Alternative habe ich noch nicht gefunden.
in der unteren Reihe ist von links nach rechts zu sehen:
Zahnseide von Zahnseidekampagne in einer Blechdose
Zahnputzpulver von Manufactum
– Zahnputztabletten von Einfach Unverpackt in Leipzig

Ich bin gerade dabei meine Zähne so langsam von der konventionellen Zahnpasta zu befreien. Daher habe ich noch Pulver und Tabletten da damit ich testen kann, was davon mir besser gefällt und womit ich besser zurechtkomme.

Sonstige Produkte:

Sonstige Produkte

Hier seht ihr jetzt alles, was sonst so bei mit zu finden ist:

  • Kleine Dose mit Lippenpflege (selbst gemacht aus Bienenwachs, Kokosöl, VitaminE-Öl, Sonnenblumenöl), oben links
  • Dunkle waschbare Abschminkpads von lastingthings, die ich geschenkt bekommen habe
  • Selbst gemachtes Deo aus Kokosöl, Natron und Parfüm (oben rechts)
  • Creme von Weleda, da meine Haut jetzt im Winter sehr trocken ist
  • Sonnenblumenöl in einem kleinen Fläschchen ohne Beschriftung. Das verwende ich zum Abschminken meiner Mascara oder gebe ein paar Tropfen als Pflegezusatz zu meiner Gesichtscreme
  • Mascara von Lush in Glasfläschchen
  • Darüber sehr ihr mein „Wattestäbchen“, über das ich schon einmal hier im Blog geschrieben hatte
  • Rechts unten ist eine Seife zu sehen, die ich zum Duschen verwende. Ich habe sie bei einem Seminar zum Thema Seife sieden selbst gemacht.

Ich bin immer offen für Anregungen und Fragen jeder Art und freue mich zu hören, was ihr im Bad ähnlich macht oder was bei euch ganz anders vorkommt.

Bis zum nächsten Mal 🙂

Schmalzige Angelegenheit

 

Heute mal ein Thema, das man so auch nicht alle Tage liest – Ohrhygiene.

Wenn man sich mal näher mit dem Thema Schmalzextraktion 🙂 beschäftigt, hört man schnell die Meinung, dass man das bloß nicht machen sollte – mit so einem Stäbchen im Ohr herum stochern. Die Ohrologen meinen, es bestehe die Möglichkeit, dass man durch Wattestäbchen den ganzen guten Schmalz in Richtung Trommelfell schiebt. Außerdem kann man ja mit den Stäbchen das Trommelfell verletzten.
Also der Expertenrat: Nicht im Ohr herum stochern!

Ich für meinen Teil höre aber besser nach dem Ohren putzen und manchmal juckt es eben einfach im Ohr.
Meine Methodik will ich hier auch keinem auferlegen – wenn ihr Ohrenputzgegner seid ist das auch okay.

Die handelsüblichen Wattestäbchen, die ich immer gekauft habe, waren in einer Kunststoffschachtel/-tüte. Zudem hatten die ja auch immer so ein Kunststoff-Stäbchen in der Mitte.

Ich habe aber bei dm dann irgendwann Bio-Wattestäbchen gefunden, die ein Stäbchen aus Papier haben. Das ist natürlich super praktisch, weil ich die dann nämlich einfach in unseren Komposteimer werfen kann. Nachteil: Die Packung hat ein kleines Kunststoff-Sichtfenster.
Ganz wie ich bin, habe ich dann mal ne Anregung per Mail an dm geschickt, dass das ja klasse wäre, das Sichtfenster abzuschaffen. Als Antwort bekam ich, dass das „als optische Produktbeschreibung“ dient. Sie würden meinen Vorschlag aber prüfen. Immerhin.

Nun gut. Ich war also auf der Suche, nach einer wirklich müllfreien Alternative. Ich wurde fündig!
Bei meinem Lieblings-Anzeigenportal ‚ebay Kleinanzeigen‘ habe ich jemanden gefunden, der diesen Ohrenputzer aus Metall anbietet. Ich habe also zugeschlagen und wenige Tage später, hatte ich dann das gute Stück bei mit im Bad:

Mein Ohrenputzerle

Mein Ohrenputzerle

Mit dem muss man einfach vorsichtig ins Ohr fahren und mit der kleinen Spitze das gute Schmalz heraus holen. Dann an einem Blatt Toilettenpapier absteifen und so lange machen, bis der Gehörgang sauber ist.
Ziemlich einfach, ziemlich effektiv.
Und dazu praktisch ohne Müll. Spitze, oder?

Mein lieber Mann trinkt für sein Leben gerne (wie fast alle Männer seiner Familie) Instant-Kakaogetränke.

Inzwischen spielen sich fast dramatische Szenen ab, da unser Vorrat des süßen braunen Pulvers zur Neige geht und man inzwischen mehr Boden als Kakao in der vor ein paar Monaten gekauften Verpackung sieht.

Dieses leckere Getränkepulver gibt es in verschiedenen Variationen: bio, konventionell, in einer Dose verpackt, in einer Plastiktüte, mit Bananen- oder sonstigem Geschmack…

Aber: Alle diese Produkte genügen nicht meinen Ansprüchen an Zero Waste und daher habe ich (zum Leidwesen meines Gatten) kein leckeres Kakaopulver mehr gekauft.
Bei meinen Recherchen im Internet flog mir dann ein Rezept zu. Und voller Elan habe ich mich an das Rezept gemacht:

20g Backkakaopulver
80g Zucker

Beides in eine dazu fähige Küchenmaschine geben und dort pulverisieren.

Super einfach. Ging auch super schnell. Das Ergebnis schmeckte „trocken“ gut. Zumindest nicht übel. Und Backkakao und Zucker gibt es ja auch bekanntlich in Papier zu kaufen. Ich dachte „Yeah!“ und schenkte mir ein Glas (kalte) Milch ein. Pulver dazu. Enttäuschung groß.

Das Pulver löste sich nicht. Meine Euphorie war dahin. In warmer Milch ging es dann, aber wer mag schon immer warmen Kakao trinken?

Also tranken wir eben meine Mixtur, mussten zig mal rühren und hatten dann eben doch staubige Getränkebällchen im Mund.
Und jetzt? Ist das mal wieder fast leer.

Und weil ich meinen Mann sehr gerne habe und ich ihn nicht auf Kakao-Entzug erleben will, habe ich heute in den sauren Apfel gebissen.
Bei einem Besuch in unserem Bio-Markt ums Eck gab es das hier:

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Jetzt probieren wir das mal. Ohne Zero Waste, mit Plastikverpackung.

Falls jemand eine Idee hat, wie wir das Problem zukünftig lösen können, nur her damit! Vielleicht verkauft ihr zufälligerweise kiloweise Instant-Pulver in eurem Laden? Oder ihr habt ein Rezept, das besser funktioniert? Nur her damit!

Heute habe ich eine kleine Einkaufsrunde gemacht, nur ein paar Dinge, die wir eben so brauchten.

Ich will euch teilhaben lassen, was ich so alles heim gebracht habe:

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  • Kaffee aus der Kaffeerösterei unseres Vertrauens
  • Speisequark im Pfandglas (wir sind noch auf der Suche nach Schmand-Ersatz,,,)
  • veganer Zwiebelschmelz (lecker!!)
  • Senf (unsere Tube ist leer gegangen, da musste was im Glas her)
  • ein Pfund Instant-Kakao. In Plastik. Weil es nichts anderes gibt. Oder so. (siehe auch: Die Sache mit dem Kakao…)